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Awakening - International Bipolar Congress
Charité Berlin, September 25-27, 2003

 

 


first impressions of "cleansing the senses"

 

The text is a fabric of monologues, movement and song: Yiddish Song and American Spirituals. He sings the Kol Nidre from Yom Kippur. Enacts the Song of Solomon, invokes the famous "Pan Tadeusz" by Adam Mickiewicz, offers a love poem by Bertolt Brecht and sections from "Four Quartets" by T.S. Eliot in addition to original material from Rose. The performance is in Polish, German, Yiddish, Hebrew and English.

Forgiveness, the power of creation, love, prayer, and redemption are the operative themes. The actor meets the content as a means to look inward: cleansing the senses.

Arriving. Acknowledging one another. Waiting.

Present, attentive, still. Seeing. Waiting. Standing. Holding And letting go. Falling in the river. The rush and mix of spontaneous Memories. New experiences. Exhaustion. Fresh inspiration.

Cleansing the senses to live and create more fully.

 

A practical meditation as a service to the meeting of one's life.

 

© all photos by Dirk Deckbar 2003

 

Welcome Address
Awakenin! Bi.Polar Disorder Congress, September, 2003
German Society for Bi-Polar Disorder, Charite Hospital, Berlin

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Sie zu diesem Kongress herzlich begrüßen und mich Ihnen vorstellen. Mein Name ist Peter Rose, ich bin Mitglied der Bi-Polar Berlin Selbsthilfegruppe, der DBGS und bin einer der Organisatoren dieses Kongresses. Um diesen Kongress vorzubereiten, bedurfte es eines Engagements, einer Beharrlichkeit und einer Leidenschaft, Qualitäten, die mann benötigt, um als bipolarer Mensch zu leben. Mein besonderes Interesse besteht darin, Brücken zu bauen und Grenzen zu erweitern zwischen der Betroffenengemeinschaft, ihren Freunden, Familien und Fachleuten. Brücken der Aufmerksamkeit, Brücken des Mutes, Brücken des Verständnis, der Akzeptanz, Brücken des Lachens. Eine Gesellschaft, die vor den mental Erkrankten wegläuft, ist eine Gesellschaft, die vor sich selbst wegläuft. Eine Gesellschaft, die Frauen und Männer mit mentaler Krankengeschichte stigmatisiert, ist selbst behindert. Unsere Power als Menschen kommt von unserem Verständnis und Mitgefühl angesichts der Schwäche. Schwäche, die wir alle miteinander teilen. Schwäche, die zu Stärke wird, wenn wir unseren Grenzen entgegentreten und nach dem Licht und der Wärme der Gesundheit suchen. Ich möchte Ihnen als Teilnehmer des Kongress empfehlen, die Möglichkeiten zu nutzen, sich gegenseitig zu treffen im Prozess des Selbsttreffens. Fachleute und Betroffene in direktem Kontakt, Familie, Medien, Pharma Industrie und Freunde. Die Vision ist die von Gesundheit, Ganzheit und Menschlichkeit. Der seelische Heilungsprozess ist einerseits sehr persönlich, findet aber andererseits im Austausch mit anderen statt. Sehen und gesehen werden. Lassen Sie uns unerschrocken sein vor der formalen Grenzen, die uns trennen und lassen Sie uns das einfache Menschsein, welches uns eint, annehmen. Jeder von uns strebt nach Gesundheit und Frieden, einem Plan für die Zukunft und einer Strategie, um dieses zu erreichen. Der Weg ist nicht einfach, andere anzuerkennen auf diesem Weg ist wichtig. Die Kraft der seelischen Heilung ist stark. Stark genug, uns alle zu vereinen, jene, die mit einer spezifischen Erkrankung krank sind und jene, die ohne eine Erkrankung krank sind. Und so sind wir nun hier: Wir bieten Ihnen wissenschaftliche Forschung Präsentationen über die neuesten Medikamente, Diagnostik und Behandlungsstrategien. Wir bieten Ihnen eine Lesung von dem neuen Buch von DGBS, einen Video und Literaturraum zum Sehen und Hören, eine Bi-Polar Lounge für verbindende Treffen und für die Pflege von menschlichen Kontakten in einem zwanglosen Cafeambiente. Wir bieten Ihnen eine Kunstausstellung mit Werken von Malern, die zufällig bipolar sind und wir bieten Ihnen am Freitagabend nach der Eröffnung der Ausstellung eine Party mit Live Musik, The Singing Shrinks und einem D-Jay, der nicht müde wird bevor Sie nicht mehr tanzen können. Am Sonnabend ist ein besonderer Tag, an dem wir Fachleute, Betroffene und Angehörige in Workshops integrieren. Ein Tag der geteilten Interessen, die das Geben und Nehmen motivieren. Schließen Sie sich uns bei diesem Erwachen an. Ich bin froh, dieses Erwachen mit Ihnen gemeinsam zu erleben --- froh, erwacht zu sein mit Ihnen an diesen drei Tagen.

Danke schön

Berlin, September 25, 2003 Peter Rose

 

 

I am Peter Rose, member of Bi-Polar Berlin self-help group, DGBS, and one of the Organizers of this Congress.

Helping prepare this congress has required commitment, persistence and passion. I' ve needed whatever I have of these qualities to live my life as a bi-polar person.
My personal interest is in building bridges and extending limitations: between the patient-community, their friends and families and the professional community. Bridges of attention. Bridges of courage. Bridges of insight. Bridges of laughter.

A society that runs from the mentally ill only runs from itself. A society that stigmatizes men and women with a mental health history is itself disabled. Our strength as humans comes from our understanding and compassion in the face of weakness. That weakness Becomes a strength when we confront our limitations and seek the light and heat of good health.

 

 

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